Unsere Hunde
Zuchthündin
Hella vom Heiligenberg, genannt „Tinka“
J66, H185, G330/I, Btr, HN, FW V

Hoch entwickelt sind vor allem der Nasengebrauch, das Vorstehen und die Jagdpassion der Hündin – und sie war und ist sehr gelehrig. Diese sehr guten Anlagen mündeten in spitzen Prüfungsergebnissen und auf der Jagd fallen insbesondere ihre Findererfolge vor und nach dem Schuss auf.
Zuchtrüde
Falko vom Jägerhaus
J62, H177, G334/I, Btr, FW SG

Folgender Artikel ist damals in den Weimaraner Nachrichten erschienen:
Als HZP Erstlingsführer dem richtigen Rat gefolgt

Letztes Jahr entschloss ich mich bei der Vorsitzenden der Landesgruppe NRW Tanja Breu-Knaup für die HZP in Greven zu melden. Ich hatte gehört, dass sie nicht nur die Prüfungen excellent organisiert, sondern auch noch Wasserübungstage im Vorfeld anbietet.
Soviel war schon klar, die Wasserarbeit sei bei der HZP der springende Punkt. Das hatte man mir mit auf den Weg gegeben, als ich mit meinem Rüden Falko vom Jägerhaus die Vorbereitung auf die HZP begann. Da mich das Konzept aus Üben und Prüfung überzeugte, meldete ich mich auch für die Wasserübungstage an.
Ich staunte nicht schlecht, dass Tanja Breu-Knaup nicht nur das Organisatorische abwickelte, sondern als erfahrene Verbandsrichterin und langjährige Züchterin auch aktiv mit Rat und Tat zur Seite stand. Am ersten Übungstag wurde schon klar, worauf ich bei Falko achten musste und diesem Rat bin ich gefolgt.
Der Prüfungstag kam und nicht nur das Wetter sondern auch die Prüfung lief erstmal aus meiner Sicht wie geplant. Aber nun sollte es ans Wasser gehen. Der Wasserstand war niedrig, das Ufer entsprechend tief und steil. Die im Wasser verbreiteten Weidenbüsche waren auch nicht gerade eine Einladung für die zu prüfenden Hunde.
Die Ente „flog“ ins Wasser und nun galt es. Falko nahm das Wasser sofort an und schwamm auf die Ente zu. „Schießen“ kam das Kommando des Richterobmanns. Knall! Falko zeigte nicht den Hauch einer Reaktion und brachte die Ente sauber zurück. Die Verlorensuche machte Falko auch keine Probleme. Nur, wie bekomme ich die Ente aus den Weidenbüschen raus, schien Falko bei einem Blickkontakt zu fragen. - Schwierig, aber auch das löste Falko super!
Nun das Stöbern hinter der Ente. Mit Laut nahm Falko die Spur auf. Ich war überzeugt, die Ente müsste in die andere Richtung geschwommen sein. Aber Falko steuerte herum und zog in die Gegenrichtung quer durch das Gewässer und – steigt aus und verschwindet in den Weidenbüschen! Oh Schreck. Von hinten hörte ich schon den Richterkommentar: „Na jetzt jagt der wohl an Land weiter!“ Doch Falko kommt zurück ans Ufer. Was hat er im Fang? Die Ente! Er nimmt das Wasser an und bringt die lebende Ente vorschriftgemäß. 11 Punkte waren Falko egal, er war nur froh die Ente gebracht zu haben. Herrchen allerdings war aus dem Häuschen.
Da kein Hund bei Art des Jagens „Laut“ zeigen konnte und Falko als einziger überhaupt „Laut“ gezeigt hat (nur nicht am „richtigen“ Wild) gab es für den stolzen Führer eine Jagdeinladung als Preis, die aus terminlichen Gründen erst fast ein Jahr später zum weiteren Erfolg wurde. Ein braver Sechser konnte nach kurzer Totsuche mit Falko zur Strecke gebracht werden (siehe Bild). So was kommt raus, wenn man dem richtigen Rat folgt!
In diesem Sinne bedanke ich mich ganz herzlich bei Tanja Breu-Knaup und ihrem Team von der Weimaraner Klub Landesgruppe NRW und kann nur anderen Erstlingsführer empfehlen: Sucht Euch Rat bei erfahrenen Rüdemänner und –frauen und folgt dem dann auch.



